Ausbildung in der Volksbank Trier

Unsere Auszubildenden erzählen über ihre Ausbildung

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind als Arbeitgeber bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Dies bestätigt seit vielen Jahren die deutschlandweit durchgeführte repräsentative Umfrage des Berliner trendence Instituts "Schülerbarometer", an der sich regelmäßig über 10.000 Schüler beteiligen (Studie: "trendence Schülerbarometer 2014"). Die Volksbanken Raiffeisenbanken gehören damit zu den Trägern des Siegels: "Top Arbeitgeber".

Die Volksbank Trier hat zusätzlich die Auszeichnung "Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" von der IHK Trier erhalten. Um einen kleinen Einblick in die ausgezeichnete Ausbildung der Volksbank Trier zu erhalten, stellen unsere Auszubildenden Ihnen diese genauer vor.


Die Volksbank Trier eG – ein Ausbildungsbetrieb mit Perspektiven

Ausbildung Volsbank Trier
Anna Denis und Michelle Schneider

Am 01. August 2018 haben wir zu siebt unsere zwei- bzw. dreijährige Ausbildung bei der Volksbank Trier eG begonnen. Unsere Erwartungen an eine abwechslungsreiche, lehrreiche und interessante Ausbildung haben sich bisher vollkommen erfüllt.

Wir starteten mit einer Einführungswoche. Hier wurde uns der Aufbau des Unternehmens, die genossenschaftliche Idee sowie unser System erklärt. Anschließend begann unsere Arbeit in den Filialen. Sofort wurden wir in das Team aufgenommen und sind schnell ein Teil davon geworden. Uns wurden  Abläufe und Vorgänge erklärt und eigene Aufgaben zugeteilt. Bei Unklarheiten oder Schwierigkeiten ist immer direkt ein Mitarbeiter zur Stelle, der sich Zeit nimmt und keine Frage offen lässt. Im September bzw. im November begann für uns der erste von insgesamt vier Schulblöcken. Die fünf bis acht Wochen langen Schulphasen bilden das theoretische Gegenstück zu den Praxisphasen.

Das Besondere an der Ausbildung bei einer Genossenschaftsbank ist der überbetriebliche Unterricht. Dieser findet mehrmals gemeinsam mit allen Auszubildenden der regionalen Volks- und Raiffeisenbanken statt.  Das Erlernte aus Theorie und Praxis wird hier nochmal gefestigt und Kundengespräche simuliert. Es werden beispielsweise Themen zur Kontoführung, Bausparverträge, Aktien und die verschiedenen Fondsarten behandelt. Der „ÜBI“ bereitet uns zusätzlich zur Berufsschule und dem Einsatz in der Bank auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vor.

Nach dem anfänglichen Einsatz am Markt, lernen wir inzwischen die zahlreichen internen Abteilungen im Unternehmen kennen. Mit Ende der Ausbildung werden wir alle Bereiche durchlaufen haben und können auf dieser Grundlage entscheiden, in welchem Bereich der Volksbank wir anschließend arbeiten möchten.

Nach einem Jahr Ausbildung bei der Volksbank Trier können wir sagen, dass der Beruf der Bankkauffrau bzw. des Bankkaufmanns sehr abwechslungsreich und interessant ist. Schnell kann man selbstständig Aufgaben übernehmen aber lernt dennoch jeden Tag neue Seiten des Berufs kennen.


Die Berufsschule

Ausbildung Volksbank Trier
Max Cronauer

Die Ausbildung bei der Volksbank Trier eG besteht nicht nur aus dem Einsatz in den verschiedenen Abteilungen der Bank, sondern auch aus insgesamt vier Schulblöcken, in denen den Auszubildenden alle notwendigen theoretischen Kenntnisse vermittelt werden. Jedes Schuljahr finden zwei solcher Blöcke für einen Zeitraum von ungefähr acht Wochen statt.

Der Unterricht in der Berufsschule besteht aus verschiedenen Lernfeldern und Fächern, in denen sowohl bankspezifische Themen, wie beispielsweise „Konten führen“ oder „Geld- und Vermögensanlage“ unterrichtet werden, aber auch Fächer wie Deutsch, Sozialkunde, Englisch und Präsentationstechnik füllen den Stundenplan.

In den spezifischen Lernfeldern wird man bestens auf die Arbeit in der Bank vorbereitet. So lernt man im Lernfeld „Konten führen“ die Grundlagen für die alltägliche Arbeit direkt am Kunden, im Lernfeld „Geld- und Vermögensanlage“ wird den Schülern alles über die verschiedenen Möglichkeiten der Geldanlage beigebracht, angefangen vom gängigen Sparkonto über Bausparverträge bis hin zur Anlage in Fonds oder Aktien.

Um sich in den Kundengesprächen immer professionell gegenüber dem Kunden zu zeigen ist eine angemessene Ausdrucksweise und ein breites Allgemeinwissen eine Grundvoraussetzung. In den Fächern Deutsch und Sozialkunde wird man darauf bestens vorbereitet. In Englisch lernt man, wie auch eine Beratung mit Kunden, die kein deutsch sprechen, durch Fachbegriffe und Formulierungen problemlos von statten gehen kann.

Das Fach Präsentationstechnik lehrt einen nicht nur wie man eine Präsentation ordentlich vorbereitet und durchführt, man bekommt auch beigebracht wie ein Kundengespräch auszusehen hat und wie dies ideal gehalten wird.
Neben dem normalen Schulalltag findet zu Beginn der Ausbildung ein zweitägiges Methodenseminar in Kell am See statt. Dabei lernt man zum einen seine Mitschüler und Lehrer besser kennen, zum anderen werden einem auch durch Spiele und Übungen hilfreiche Fähigkeiten beigebracht, die einen sowohl im Arbeitsalltag als auch in der Schule weiterbringen.

Absolviert der Auszubildende eine zweijährige Ausbildung, so findet nach dem ersten Jahr die Zwischenprüfung und nach zwei Jahren die Abschlussprüfung statt. Während die Zwischenprüfung nur aus einem schriftlichen Teil besteht, besteht die Abschlussprüfung aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichen Beratungsgespräch.


Der Vertriebsbereich der Volksbank Trier eG

Ausbildung Volksbank Trier
Isabel Coulon und Annika Trierweiler

Zu Beginn der Ausbildung wird der Auszubildende hauptsächlich am Markt eingesetzt. Hier liegt der Schwerpunkt darauf die Regionaldirektionen, Filialen, Mitarbeiter und Kunden kennenzulernen. Infolgedessen wird der Auszubildende einer Filiale in einer unserer vier Regionaldirektionen zugeteilt um für die ersten Wochen und Monate dort Fuß zu fassen. In der Filiale selbst, bekommt der Auszubildende die Filiale zuerst einmal vorgestellt und erklärt was zu beachten ist. Außerdem wird sehr viel wert auf „Learning-by-Doing“ gelegt, sodass man schnell die Inhalte des täglichen Geschäftes versteht und selbstständiges Arbeiten erlernt.

Besonders wird der Einstieg im Service am Schalter geschätzt, weil die Auszubildenden so die Chance bekommen, den direkten Kundenkontakt kennenzulernen und auch aktiv mit den Kunden zusammen zu arbeiten. Der Arbeitsalltag am Schalter ist am Anfang der Ausbildung sehr abwechslungsreich, weil der Auszubildende immer wieder neues dazu lernt und neue Erfahrungen sammeln kann. Zu den alltäglichen Aufgaben gehören unter anderem Überweisungsträger kontrollieren und einscannen, Daueraufträge einrichten, abändern oder löschen. Außerdem erlernt der Auszubildende Ein- und Auszahlungen buchen, Schecks zu bestellen, verrechnen oder auszahlen, Online Banking einzurichten oder frei schalten oder den Kunden bei jeglichen Fragestellungen zu unterstützen.

Durch den ständigen Kundenkontakt und das stetige wiederholen der Aufgaben vertiefen sich die Lerninhalte, sodass die Auszubildenden nach kurzer Zeit viele Problemstellungen bereits alleine bewältigen können. Dies ist aber kein Grund zur Sorge, bei einem komplexeren Thema ist stets ein Kollege zur Stelle, der den Auszubildenden weiter helfen kann.

Bereits nach einer kurzen Zeit, fühlt man sich als Teil des Teams und sehr gut aufgehoben. Mit jedem weiteren Tag kennt man sich in bestimmten Bereichen immer besser aus und kann den Kunden besser beraten und diesem weiter helfen. Auch merkt man schnell das man einzelne Meilensteine abarbeiten kann und sich von Tag zu Tag neue Aufgaben zutraut und diese selbstständig erledigen kann. Nachdem der Auszubildende dann schon eine längere Zeit am Markt war, wird dieser natürlich auch weitere Regionaldirektionen und Filialen kennenlernen und immer wieder in den Kontakt mit neuen Mitarbeitern und Kunden kommen.

Nach der Zeit in den ersten Monaten am Markt, lernt der Auszubildende weitere interne Abteilungen kennen, wie zum Beispiel die Marketingabteilung, das Kundenservicecenter, den Medialen Vertrieb, das Rechnungswesen, die Firmenkundenberatung und viele weitere Abteilungen. Hierzu findest Du im Text „Der Marktfolgebereich der Volksbank Trier eG“ mehr Informationen.


Der Marktfolgebereich der Volksbank Trier eG

Ausbildung Volksbank Trier
Jamaludin Noori und Michel Kickert

Die Volksbank Trier eG gliedert sich in den Vertriebs- und in den Marktfolgebereich. Während im  Vertriebsbereich die direkte Kundenberatung im Mittelpunkt steht, werden in den unterschiedlichen Abteilungen des Marktfolgebereichs wichtige Vor- und Nachbearbeitungen erledigt, die für einen strukturierten Geschäftsablauf im Vertrieb wichtig sind.

Der Marktfolgebereich umfasst folgende Abteilungen:

  • Qualitätssicherung Aktiv (u.a. Kreditsachbearbeitung)
  • Qualitätssicherung Passiv (u.a. Zahlungsverkehr, Dokumentenmanagement, Datenkontrolle)
  • Kreditmanagement (u.a. Kreditanalyse & Kreditüberwachung)
  • Gesamtbanksteuerung (Rechnungswesen, Controlling & Kostenmanagement)
  • Unternehmensentwicklung  (Organisation, Dokumentation, IT-Management & Logistik)

Zu Beginn der Ausbildung arbeitet man zunächst im Vertriebsbereich, also in den Filialen am Schalter. Doch nach einiger Zeit durchlaufen wir auch den Marktfolgebereich. Diese Vernetzung ist ungemein wichtig, um das Gesamtverständnis der Institution Bank vertiefen zu können.

Beispiel Qualitätssicherung Passiv (QSP):
Verträge und sonstige Dokumente werden aus den Filialen an die QSP (Dokumentenmanagement) gesendet. Dort werden sie eingescannt und digital archiviert. Eingegangene Überweisungsträger werden in der Filiale eingescannt und von der Datenkontrolle der QSP überwacht und schließlich ausgeführt, genauso wie Sammel- und Auslandsüberweisungen. Auch die Nachlassbearbeitung und die Sachbearbeitung über Einlagen und Wertpapiergeschäfte der Kunden (Passivseite der Bilanz) finden sich in dieser Abteilung wieder. Des weiteren werden in der QSP verschiedene Kundenaufträge bearbeitet, z.B. die Erstellung von Umsatzübersichten oder Steuerbescheinigungen.

Neben dem Vertriebsbereich und dem Marktfolgebereich gibt es zudem den Vorstand und die Stabstellen. Diese Stabstellen umfassen unter anderem die Interne Revision, die Personalabteilung und die Abteilung für Kreditabwicklung und Recht.

Die Ausbildung bei der Volksbank Trier eG ist eine vernetzte Ausbildung zwischen Vertrieb und Marktfolge, durch die man den Beruf des Bankkaufmanns „von der Pike auf“ erlernt und somit einen umfassenden Blick in die täglichen Abläufe der Kreditinstitute erhält.


Duales Studium

Du kannst dich nicht zwischen Studium und Ausbildung entscheiden? Dann schlage mit dem Dualen Studium zwei Fliegen mit einer Klappe.

Volksbank Trier eG, Selina Benz und Thomas Schleimer
Selina Benz und Thomas Schleimer

Mit dem Dualen Studium bei der Volksbank Trier erwirbt man innerhalb von drei Jahren mit dem Bankkaufmann und dem Bachelor of Arts eine Doppelqualifikation.

Die Theoriephasen werden am Standort Mosbach der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) absolviert. Der Standort Mosbach bietet für Studenten viele Freizeitangebote. So gibt es zahlreiche Sportangebote, die von der DHBW unterstützt und gefördert werden. Auch die Nähe der Städte Heidelberg, Mannheim, Würzburg oder Stuttgart bietet vielseitige Möglichkeiten zum Freizeitausgleich. Im Laufe des dreijährigen Studiums erhält man einen umfangreiche Einblick in die Betriebswirtschaftslehre sowie in bankspezifische Fachbereiche. So beinhaltet der Lehrplan Kurse in BWL, VWL, Recht, Zahlungsverkehr, Finanzbuchführung, Geld- und Vermögensanlage oder auch Kredit- und Auslandsgeschäft.

Ein großer Vorteil der DHBW ist, dass die Vorlesungen in übersichtlichen Gruppen stattfinden. Dementsprechend können die Professoren und Dozenten den Vorlesungsstoff individuell auf die Gruppe anpassen. Dennoch sind Eigenschaften wie Selbstständigkeit und Engagement vorausgesetzt, um den Vorlesungsstoff eigenständig nachzuarbeiten. Der Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen findet meist in einem dreimonatigen Zyklus statt.

Während der Praxisphasen in der Volksbank Trier lernt man neben den freundlichen Kollegen auch die Filialen kennen und durchläuft verschiedene interne Abteilungen. Die Praxisphasen sind somit sehr vielseitig, bieten einen angenehmen Ausgleich zum anspruchsvollem Studium und man erhält einen guten Einblick in die Arbeitsabläufe und Aufgaben der Bank. Durch das erlernte Wissen an der DHBW gelingt es Verknüpfungen zur Praxis herzustellen und bankinterne Zusammenhänge besser zu verstehen. Umgekehrt erlangt man durch die Kollegen oder den einzelnen Einsatzorten in der Ausbildung zusätzliches Wissen, mit dem man an der Dualen Hochschule punkten kann.