Markenbotschafter Volksbank Trier

Kurz vor seiner Goldmedaille bei Olympia in 2012 wurde Richard Schmidt unser Markenbotschafter. Gemeinsam mit ihm haben wir wunderbare sportliche Momente und Veranstaltungen für unsere Mitglieder und Kunden erleben können. Nun hat er seine erfolgreiche sportliche Karriere nach einem Olympiasieg und mehreren Welt- und Europameistertiteln beendet. Wie es für ihn weiter geht und ob Trier wieder zu seiner Heimat wird? Erfahren Sie dazu mehr in unseren 5 Fragen an unseren ehemaligen Markenbotschafter Richard Schmidt.

5 Fragen an Richard Schmidt

Im August sind Sie das letzte Mal mit dem Deutschlandachter gestartet. Wie war diese Fahrt im Vergleich zu Ihrer ersten Fahrt?

Ich habe mir im Vorhinein keine Gedanken über das letzte Mal rudern im Deutschlandachter gemacht. Es war für mich immer etwas absolut besonderes ein Teil des Deutschlandachters zu sein und mit den anderen Top Athleten rudern zu dürfen.

Bis auf meine große Nervosität beim ersten Mal rudern im Achter und meiner geringen Nervosität beim voraussichtlichen letzten Rudern gab es keine großen Unterschiede.

2012 – Gold bei Olympia. Wie sehr hat Sie dieses Ereignis geprägt und was hat sich bei Ihnen durch die Medaille verändert?

Der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen war etwas ganz besonderes. Der größte Traum eines Sportlers ist in Erfüllung gegangen. Mir bleiben unfassbar viele schöne Momente und Erinnerungen, die ich mit viele anderen teilen durfte. Als Mensch habe ich versucht gleich zu bleiben und habe mich hoffentlich nicht durch die vielen Erfolge verändert.

 

 

Viele ehemalige Leistungssportler beginnen nach ihrer aktiven Sportlerkarriere eine Trainerkarriere – wie sehen Ihre zukünftigen Planungen dahin gehend aus?

Ich habe großen Respekt vor den Leistungen von Trainern. Als studierter Wirtschaftsingenieur würde ich gerne in diesem Feld arbeiten, aber ich will trotzdem meinem Sport in irgendeiner Form erhalten bleiben. Es wird die Zukunft zeigen in welchem Bereich ich arbeiten werde.

Sie sind ein waschechter Trierer und haben hier Ihre Ruderkarriere begonnen. Steht nun nach dem Karriereende ein Umzug von dem Olympia-Stützpunkt in Dortmund zurück in die Heimat an?

Ich bin in Trier aufgewachsen und zur Schule gegangen. Trier war und ist immer meine Heimatstadt geblieben. Ich habe in Dortmund an dem Bundesstützpunkt trainiert und an der TU Dortmund studiert. Auch hier habe ich viele schöne Momente erlebt.

Wo es für mich nach meiner Ruder-Karriere und nach der Beendigung meiner Promotion hingeht, kann ich noch nicht sagen. Jedoch wird Trier immer ein ganz großes Ziel bleiben und ich werde, egal welche Entscheidung getroffen wird, regelmäßig in Trier sein.

Volksbank Trier eG

Ihre Ruderkollegen beschreiben Sie als „Trainingsweltmeister, unheimlich arbeitsam und fleißig“ und das Sie sogar nachts trainieren, wenn es tagsüber nicht klappt. Trainieren Sie weiter, oder nehmen Sie sich jetzt eine Auszeit.

Nein. Ich mache sehr gerne Sport und Sport wird auch immer ein großer Teil meines Lebens sein. Deshalb werde ich weiter trainieren und mich fit halten. Jedoch fallen die Wettkämpfe weg und ich bin jetzt viel flexibler in dem was ich trainieren kann.

Außerdem muss man als Athlet, der so lange den Leistungssport nachgegangen ist, weiter trainieren und seinen Körper „abtrainieren“. Damit keine gesundheitlichen Probleme auftreten und der Körper sich langsam an ein „normales“ Leben ohne extreme körperliche Belastung anpassen kann.