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Fremdwährungskredite – Wechselkurse nutzen

Steigende Wechselkurse und daraus resultierende Zinsvorteile machen einen Fremdwährungskredit interessant für Sie, da sich die Tilgungssumme verringern kann.

Kredite in Franken oder Yen

Das Prinzip eines Fremdwährungskredites ist einfach: Sie nehmen den Kredit nicht in Euro, sondern einer fremden Währung auf. Aktuell eignen sich dafür Schweizer Franken und japanische Yen. Das jeweilige Zinsniveau liegt seit längerer Zeit konstant unter dem der Euro-Länder. Vorteilhaft für Sie ist es zudem, wenn sich Ihre Schuld durch einen steigenden Wechselkurs verringert.

Steigende Wechselkurse bringen Ihnen Gewinne

Sie benötigen 100.000 Euro und entscheiden sich für einen Fremdwährungs-Kredit in Schweizer Franken (CHF). Der Wechselkurs bei Kredit-Aufnahme beträgt beispielsweise 1 Euro zu 1,6000 CHF. Ihr Kredit-Volumen beträgt 160.000 CHF. Zusätzlich profitieren Sie von günstigeren Schweizer Zinssätzen. Steigt der Wechselkurs auf 1 Euro zu 1,700 CHF, so verringert sich die Rückführungs-Summe auf 94.118 Euro. Sie haben einen Wechselkurs-Gewinn von 5.882 Euro erzielt.

Achtung vor fallenden Wechselkursen und Zins-Veränderungen

Bei Fremdwährungs-Krediten kann der Wechselkurs auch fallen. Ebenso kann der Zinssatz der Fremdwährung sich gegenläufig entwickeln. Die Rückzahlungssumme erhöht sich dann entsprechend dem Wechselkurs-Verlust und dem Zinssatz. Ein Fremdwährungs-Kredit birgt Risiken wie auch Chancen.